SAFER 2003-2008

Immer wieder werden Bürger, Gemeinden, Unternehmen und Infrastruktur von schweren Hochwasserereignissen getroffen. Diese natürlichen Naturereignisse treten als eine Auswirkung des Klimawandels in bestimmten Regionen immer häufiger und mit schwererem Ausmaß auf. Die Verbesserung des Gefahrenbewusstseins und die gezielte Vorbereitung auf solche Ereignisse, stellen einen besonders kosteneffektiven Beitrag zum Hochwasser- und Risikomanagement dar.

Innerhalb des SAFER (Strategies and Actions for Flood Emergency Risk Management) Projekts entwickelten die Partner aus Deutschland, Irland, Schottland und der Schweiz innovative Strategien, die dazu beitragen die Schäden durch Hochwasser an Flüssen und Küsten zu reduzieren bzw. zu minimieren. In den fünf Partnerregionen wurde dafür ein gemeinsamer Handlungsansatz entwickelt, um die Strategien in den Regionen umzusetzen. Das Projekt war in den Jahren 2003 bis 2008 Teil des INTERREG IIIB NWE Programms und wurde von der Europäischen Union finanziell unterstützt (ERDF-Fond).

Durch die enge Zusammenarbeit der SAFER-Partner wurden umfangreiche Ergebnisse erzielt. Das Projekt lebte dabei vom intensiven Austausch und erzielte dadurch hochwertige Resultate. Diese Homepage fasst die Ergebnisse und die Hintergrundinformationen wie den Projektaufbau oder die Finanzierung zusammen.

Die Projektpartner werden ihre Aktivitäten in europäischen, nationalen und regionalen Prjekten wie beispielsweise das INTERREG IV Projekt Flood Resilien City fortsetzen. Schwerpunkt aller Folgeaktivitäten des SAFER-Projektes ist dabei der Umgang mit dem Hochwasserrisiko.

Die wesentliche Aufgabe aller Partner in den nächsten Jahren ist die Umsetzung der Richtlinie 2007/60/EG über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken (Hochwasserrichtlinie), die im Oktober 2007 in Kraft gesetzt wurde. Im Fokus des SAFER-Projektes standen die Hochwassergefahrenkarten, die für die Projektregionen erstellt wurden. Darauf aufbauend wurde eine erste Abschätzung des Hochwasserrisikos erstellt. Grundlage der erfolgreichen Arbeit war dabei die stetige enge Zusammenarbeit von Akteuren der Wasserwirtschaft und der räumlichen Gesamtplanung (Regionalplanung, kommunale Bauleitplanung). Dadurch sind grundlegende Anforderungen der Hochwasserrichtlinie in den Partnerregionen bereits heute erfüllt – insbesondere die Erarbeitung von Hochwassergefahrenkarten und die Beteiligung der Öffentlichkeit.

Die Hochwassergefahrenkarten (FHM), die Hochwasserpartnerschaften (FPS) und die Weiterentwicklung des Katastrophenschutzes (FEM) des SAFER-Projekts sind damit eine wertvolle Basis für die notwendigen Aktivitäten zur Umsetzung der Hochwasserrichtlinie.




Hochwasser am Neckar








Hochwasser in Baden-Württemberg